Immobilie mit oder ohne Makler verkaufen: der Ratgeber für Essen
Die Frage steht am Anfang jedes Verkaufs – und sie wird meistens aus dem Bauch heraus beantwortet. Dieser Ratgeber legt beide Wege offen: was ein Verkauf tatsächlich an Arbeit, Wissen und Risiko verlangt, und was davon ein Vertriebsprofi abnimmt. Mit Bonusteil für alle, die es selbst machen wollen.
- Beide Wege ehrlich verglichen: keine Verkaufsbroschüre, sondern eine Entscheidungsgrundlage
- 3 Bonusteile für Privatverkäufer: Profi-Tipps, Preisbestimmung und Marktanalyse Schritt für Schritt
- Fallstudie: ein realer Privatverkauf, durchgerechnet
- Aus der Praxis in Essen – geschrieben von Christian Gottschling, nicht aus einer Vorlage
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Warum die Frage anders lautet, als die meisten sie stellen
Die übliche Frage lautet: Kann ich die Provision sparen? Die bessere Frage lautet: Was kostet mich der Weg, den ich wähle – an Zeit, an Preis und an Risiko?
Denn ein Immobilienverkauf ist kein Inserat, sondern ein Projekt aus vielen Einzelschritten: Wertermittlung, Unterlagen, Exposé, Vermarktungskanäle, Interessentenprüfung, Besichtigungen, Verhandlung, Notar, Übergabe. Jeder dieser Schritte lässt sich selbst erledigen. Die Frage ist nur, was passiert, wenn einer davon schiefgeht.
Ein Satz aus dem Ratgeber, der die Sache auf den Punkt bringt: Eine Immobilie verkaufen kann jeder. Einen besseren Preis erzielt der Makler. Den besten Preis erzielen Immobilien-Experten.
Und ein Risiko wird beim Privatverkauf regelmäßig unterschätzt: das Verbrennen der Immobilie. Steht ein Objekt zu lange oder zu teuer im Markt und wird der Preis mehrfach gesenkt, nimmt der Markt es nicht mehr wahr. Dieser Schaden lässt sich später kaum noch reparieren.
Was im Ratgeber offen gelegt wird
Die fünf Vertriebskanäle
Die ersten drei laufen off market – ohne dass Ihre Immobilie je auf einem Portal erscheint: vorgemerkte Kapitalanleger und Suchkunden, die Suchkartei mit mehreren tausend geprüften Profilen, und der Newsletter an Interessenten, die sich aktiv eingetragen haben. Erst danach folgen Social Media und die Online-Portale. Der Ratgeber erklärt, warum diese Reihenfolge über den Preis entscheidet.
19 Leistungen im Klartext
Von der Prüfung stiller Reserven über Exposé mit 360-Grad-Begehung und Video bis zur Bonitätsprüfung jedes Interessenten – aufgelistet, damit Sie beurteilen können, welche davon Sie selbst leisten wollen und welche nicht.
Sieben Verkaufsmerkmale
Garantie auf die Leistungen, geprüfte Unterlagen vor Herausgabe, nur vorgeprüfte Interessenten im Haus, ein Team statt einer Einzelperson – und ein Teil der Provision geht an gemeinnützige Organisationen, die Sie mit aussuchen.
Der Bonusteil: falls Sie es selbst machen
Ungewöhnlich für einen Maklerratgeber, aber bewusst so gebaut: Über die Hälfte des Dokuments richtet sich an Eigentümer, die privat verkaufen wollen. Ihr Vorteil ist entweder ein besserer Privatverkauf – oder eine Entscheidung, die Sie nicht bereuen.
- Bonus 1 – Die besten Profi-Tipps für Privatverkäufer: die Punkte, an denen private Verkäufe in Essen regelmäßig scheitern, und wie Sie sie umgehen.
- Bonus 2 – Den marktüblichen Verkaufspreis bestimmen: wie Sie zu einer Zahl kommen, die der Markt akzeptiert, statt zu einer Wunschvorstellung.
- Bonus 3 – Marktanalyse gewissenhaft durchführen: welche Quellen taugen, welche nicht, und wie Sie Vergleichsobjekte richtig auswählen.
Dazu praktische Kapitel zu Exposé und Anzeige, den Werbekanälen für Privatverkäufer, Besichtigungen mit System, dem Notartermin und dem, was nach dem Verkauf noch zu tun ist. Abgerundet von einer Fallstudie zum Privatverkauf, an der sich die Rechnung nachvollziehen lässt.
Ein Punkt, den Portale nicht erwähnen
Bei Immobilienscout24, Immowelt und eBay Kleinanzeigen ist die Platzierung in der Trefferliste käuflich. Wer mehr zahlt, steht weiter oben. Privatinserate mit dem günstigen Tarif landen deshalb regelmäßig auf Seite zwei oder drei – dort, wo kaum noch jemand hinschaut.
Das ist kein Argument gegen den Privatverkauf. Es ist ein Argument dafür, das Budget für Sichtbarkeit realistisch einzuplanen, statt es zu übersehen. Der Ratgeber nennt die Stellen, an denen das relevant wird.
Das steckt im Ratgeber
Teil 1 · Mit Profi verkaufen
- 01 Was Sie unbedingt vor dem Verkauf wissen müssen
- 02 Die Vertriebsstrategie
- 03 Unsere 7 Verkaufsmerkmale für Ihre Sicherheit
- 04 Nur ein echter Immobilienprofi hilft Ihnen in allen Bereichen
- 05 19 Dienstleistungen, die unsere Vertriebsprofis übernehmen
Teil 2 · Bonus für Privatverkäufer
- 06 Bonus 1: Die besten Profi-Tipps für Privatverkäufer
- 07 Bonus 2: Bestimmen Sie den optimalen und marktüblichen Verkaufspreis
- 08 Bonus 3: So gehen Sie bei Ihrer Marktanalyse gewissenhaft vor
- 09 Bereiten Sie das Exposé und die Anzeige gut vor
- 10 Über diese Kanäle können Sie privat effektiv werben
- 11 Führen Sie Besichtigungen effizient und mit System durch
- 12 Tipps für den Notartermin und für nach dem Verkauf
Teil 3 · Praxis
- 13 Fallstudie zum Privatverkauf
- 14 Sie haben Fragen oder benötigen Unterstützung?
Häufige Fragen
Ist der Ratgeber nicht nur Werbung für den Makler?
Der erste Teil beschreibt, was ein Vertriebsprofi leistet – das ist offen als solches gekennzeichnet. Der größere Teil besteht aus drei Bonuskapiteln und praktischen Anleitungen für Eigentümer, die privat verkaufen wollen, inklusive Preisbestimmung, Marktanalyse und Fallstudie. Wer nach der Lektüre selbst verkauft, ist damit besser aufgestellt als vorher.
Wie viel Provision spare ich beim Privatverkauf wirklich?
Beim Verkauf von Wohnimmobilien an Verbraucher wird die Provision seit 2020 zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Sie sparen also den Verkäuferanteil. Dem gegenüber stehen Ihr Zeitaufwand, Kosten für Fotos, Exposé und Portalplatzierung sowie ein möglicher Preisnachteil bei ungünstiger Vermarktung.
Was bedeutet Off-Market-Vermarktung?
Die Immobilie wird zunächst nur ausgewählten, vorgemerkten Interessenten angeboten und erscheint nicht auf öffentlichen Portalen. Der Vorteil: Es entsteht kein öffentlicher Preisverlauf, und die Immobilie kann nicht am Markt verbrennen. In Essen führt dieser Weg bei gefragten Lagen regelmäßig zum Abschluss, bevor überhaupt ein Inserat geschaltet wird.
Was heißt es, wenn eine Immobilie verbrannt ist?
Sie stand zu lange oder zu teuer im Markt, der Preis wurde mehrfach gesenkt, und Interessenten schließen daraus auf einen Mangel. Ab diesem Punkt sinkt der erzielbare Preis unabhängig vom tatsächlichen Zustand. Vermeiden lässt sich das nur durch einen von Anfang an marktgerechten Preis.
Was kostet die Beratung?
Nichts. Eine Einschätzung zu Ihrer Immobilie und den passenden Verkaufsweg bekommen Sie unverbindlich und kostenlos – auch dann, wenn Sie sich anschließend für den Privatverkauf entscheiden.
Weitere Ratgeber, die dazu passen
Dieser Ratgeber vermittelt allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Angaben zu Suchkartei und Interessentenzahlen beziehen sich auf den im Dokument genannten Stand.

