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Immobilienbewertung: alle Begriffe im Überblick

Drei Verfahren, ein Ergebnis: der Verkehrswert. Welches Verfahren für deine Immobilie gilt, hängt davon ab, ob du selbst darin wohnst oder sie vermietest – und macht schnell einen Unterschied von mehreren zehntausend Euro.

Worum es in diesem Bereich geht

Ein Einfamilienhaus wird anders bewertet als ein Mehrfamilienhaus. Beim selbstgenutzten Haus zählt, was vergleichbare Häuser in der Nachbarschaft gebracht haben. Beim Mietshaus zählt die Miete, die es abwirft. Und wenn es weder Vergleichsobjekte noch Mieten gibt, wird gerechnet, was der Wiederaufbau kosten würde.

Wer das Verfahren kennt, versteht auch, warum zwei Gutachter zu unterschiedlichen Zahlen kommen können.

Die wichtigsten Begriffe

  • Verkehrswert, Marktwert und Verkehrswertgutachten
  • Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahren
  • Bodenrichtwert und die Bodenrichtwertkarte für Essen
  • Gutachterausschuss und Grundstücksmarktbericht
  • Liegenschaftszinssatz, Kaufpreisfaktor und Bruttoanfangsrendite
  • Restnutzungsdauer, Alterswertminderung und Sanierungsstau
  • Mietausfallwagnis und Bewirtschaftungskosten

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Verkehrswert ist nicht der Preis, den du am Ende bekommst – er ist die Grundlage dafür.
  • Bei vermieteten Objekten entscheidet die Miete über den Wert, nicht die Ausstattung.
  • Der Bodenrichtwert ist ein Durchschnitt für eine Zone, kein Wert für dein Grundstück.

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